Kurzantwort: Die BYD Battery-Box HVS+, die BYD Battery-Box HVM+ und der Sungrow SBH sind modulare Hochvolt-Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen. Die BYD HVS+ startet bereits bei 5,12 kWh und eignet sich besonders für kleinere bis mittlere Speichersysteme. Die HVM+ deckt mit 8,28 bis 22,08 kWh pro Turm einen größeren Kapazitätsbereich ab. Der Sungrow SBH beginnt bei 10 kWh und lässt sich in großen 5-kWh-Schritten bis 40 kWh pro Einheit erweitern.
Welcher Speicher besser passt, hängt vor allem vom vorhandenen oder geplanten Hybrid-Wechselrichter, der benötigten Speicherkapazität und der gewünschten Lade- und Entladeleistung ab.
Inhaltsverzeichnis

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
Auf dem Smartphone können Sie die Tabelle seitlich wischen.
| Merkmal | BYD Battery-Box HVS+ | BYD Battery-Box HVM+ | Sungrow SBH |
|---|---|---|---|
| Systemart | Modularer Hochvolt-Speicher | Modularer Hochvolt-Speicher | Modularer Hochvolt-Speicher |
| Zelltechnologie | LiFePO₄ | LiFePO₄ | LiFePO₄ |
| Kapazität pro Modul | 2,56 kWh | 2,76 kWh | 5,0 kWh |
| Module pro Turm | 2 bis 5 | 3 bis 8 | 2 bis 8 |
| Nutzbare Kapazität pro Turm | 5,12 bis 12,8 kWh | 8,28 bis 22,08 kWh | 10 bis 40 kWh |
| Kapazitätsschritte | 2,56 kWh | 2,76 kWh | 5,0 kWh |
| Max. Ausgangsstrom | 25 A dauerhaft | 50 A dauerhaft | 50 A dauerhaft |
| Vom Hersteller angegebene Leistung | Bis 12,8 kW pro Turm | Abhängig von Spannung und Wechselrichter | 7,04 bis 28,16 kW DC-Nennleistung |
| Parallele Erweiterung | Bis zu 3 identische Türme, maximal 38,4 kWh | Bis zu 3 identische Türme, maximal 66,2 kWh | Produktplattform bis 4 Einheiten beziehungsweise 160 kWh; wechselrichterabhängig |
| Schutzart | IP55 | IP55 | IP55 |
| Montage | Bodenaufstellung, innen oder außen | Bodenaufstellung, innen oder außen | Bodenaufstellung, innen oder außen |
| Kommunikation | CAN / RS485 | CAN / RS485 | CAN |
| Herstellergarantie | 10 Jahre gemäß Bedingungen | 10 Jahre gemäß Bedingungen | 10 Jahre gemäß Bedingungen |
| Typischer Schwerpunkt | Kleine bis mittlere Anlagen | Mittlere bis große Anlagen | Leistungsstarke Sungrow-Systeme |
Die HVS+ arbeitet mit 2,56-kWh-Modulen und erreicht maximal 12,8 kWh pro Turm. Bei der HVM+ werden 2,76-kWh-Module verwendet, wodurch ein einzelner Turm bis zu 22,08 kWh aufnehmen kann. Der Sungrow SBH verwendet deutlich größere 5-kWh-Module und erreicht 10 bis 40 kWh pro Einheit.
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BYD Battery-Box HVS+: flexibel ab 5,12 kWh
Die BYD Battery-Box HVS+ ist die kleinste der drei Speicherlösungen. Ein vollständiger Turm besteht aus zwei bis fünf Batteriemodulen mit jeweils 2,56 kWh. Dadurch stehen vier Kapazitätsstufen zur Verfügung:
- HVS+ 5.1 mit 5,12 kWh
- HVS+ 7.7 mit 7,68 kWh
- HVS+ 10.2 mit 10,24 kWh
- HVS+ 12.8 mit 12,8 kWh
Durch die vergleichsweise kleinen Kapazitätsschritte lässt sich die HVS+ genauer an den tatsächlichen Stromverbrauch anpassen. Das ist besonders interessant, wenn keine 10 kWh oder mehr benötigt werden oder die PV-Anlage nur begrenzte tägliche Überschüsse erzeugt.
BYD gibt für einen HVS+-Turm eine maximale Lade- und Entladeleistung von bis zu 12,8 kW an. Die tatsächlich nutzbare Leistung hängt jedoch zusätzlich vom angeschlossenen Hybrid-Wechselrichter, der Batteriespannung und der gewählten Konfiguration ab.
Die BYD HVS+ passt besonders, wenn:
- Sie einen Speicher mit weniger als 10 kWh benötigen.
- eine feine Abstufung in 2,56-kWh-Schritten wichtig ist.
- Sie einen freigegebenen Wechselrichter eines kompatiblen Herstellers einsetzen.
- der Speicher später innerhalb der zulässigen Systemkonfiguration erweitert werden soll.
- eine kompakte Hochvolt-Lösung für ein Einfamilienhaus gesucht wird.
BYD Battery-Box HVM+: mehr Kapazität pro Turm
Die BYD Battery-Box HVM+ verwendet Batteriemodule mit jeweils 2,76 kWh. Ein Turm wird aus drei bis acht Modulen aufgebaut und kann damit in sechs Größen konfiguriert werden:
- HVM+ 8.3 mit 8,28 kWh
- HVM+ 11.0 mit 11,04 kWh
- HVM+ 13.8 mit 13,80 kWh
- HVM+ 16.6 mit 16,56 kWh
- HVM+ 19.3 mit 19,32 kWh
- HVM+ 22.1 mit 22,08 kWh
Die HVM+ ist besonders interessant, wenn mehr als 12,8 kWh Speicherkapazität benötigt werden, aber zunächst nur ein einzelner Batterieturm aufgestellt werden soll. Durch die kleineren 2,76-kWh-Schritte lässt sich die Kapazität genauer dimensionieren als beim Sungrow SBH mit seinen 5-kWh-Modulen.
Der maximale dauerhafte Ausgangsstrom beträgt laut BYD 50 A. Eine pauschale Leistungsangabe in Kilowatt ist bei der HVM+ jedoch nicht für jede Ausbaustufe gleich, weil sich die Spannung mit der Anzahl der Batteriemodule verändert. Entscheidend ist daher immer die vollständige Kombination aus Batteriegröße und Wechselrichter.
Die BYD HVM+ passt besonders, wenn:
- Sie etwa 8 bis 22 kWh in einem einzelnen Batterieturm benötigen.
- eine feinere Erweiterung in 2,76-kWh-Schritten gewünscht ist.
- ein hoher Lade- und Entladestrom benötigt wird.
- Sie einen freigegebenen Hybrid-Wechselrichter unterschiedlicher Hersteller nutzen möchten.
- eine spätere Erweiterung des Speichers eingeplant ist.
Sungrow SBH: große Module und hohe Systemleistung
Der Sungrow SBH ist ebenfalls ein modularer Hochvolt-Batteriespeicher. Jedes Batteriemodul besitzt eine nutzbare Kapazität von 5,0 kWh. Für einen vollständigen Speicher werden mindestens zwei Module benötigt.
Dadurch stehen folgende Größen zur Verfügung:
- SBH100 mit 10 kWh
- SBH150 mit 15 kWh
- SBH200 mit 20 kWh
- SBH250 mit 25 kWh
- SBH300 mit 30 kWh
- SBH350 mit 35 kWh
- SBH400 mit 40 kWh
Der SBH deckt mit einem einzelnen Turm einen besonders großen Kapazitätsbereich ab. Gleichzeitig steigt die DC-Nennleistung je nach Modulanzahl von 7,04 kW beim SBH100 auf bis zu 28,16 kW beim SBH400. Der maximale Lade- und Entladestrom beträgt 50 A im Dauerbetrieb.
Der Sungrow SBH ist vor allem für die Kombination mit freigegebenen Sungrow Hybrid-Wechselrichtern vorgesehen. Dadurch befinden sich Wechselrichter, Batterie, Energiemessung, Anlagensteuerung und Monitoring innerhalb einer gemeinsamen Systemumgebung.
Der Sungrow SBH passt besonders, wenn:
- bereits ein kompatibler Sungrow Hybrid-Wechselrichter vorhanden oder geplant ist.
- mindestens 10 kWh Speicherkapazität benötigt werden.
- eine Erweiterung in übersichtlichen 5-kWh-Schritten ausreicht.
- hohe Lade- und Entladeleistungen benötigt werden.
- möglichst viele Systemkomponenten von einem Hersteller stammen sollen.
- Monitoring und Anlagenverwaltung über die Sungrow-Systemumgebung erfolgen sollen.
HVS+ oder HVM+: Was ist der Unterschied?
HVS+ und HVM+ unterscheiden sich nicht nur bei der Kapazität. Die HVS+ arbeitet mit einer höheren Spannung pro Modul und einem niedrigeren maximalen Dauerstrom. Die HVM+ verwendet mehr Module pro Turm und erreicht mit 50 A einen höheren maximalen Ausgangsstrom.
Für die praktische Auswahl ist vor allem die benötigte Kapazität entscheidend:
- 5,12 bis 7,68 kWh: meist spricht mehr für die HVS+.
- 10,24 bis 12,8 kWh: beide BYD-Baureihen können infrage kommen.
- 13,8 bis 22,08 kWh: innerhalb eines einzelnen BYD-Turms ist die HVM+ erforderlich.
- Mehr als 22,08 kWh: mehrere BYD-Türme oder ein anderes Speicherkonzept müssen geprüft werden.
Nicht jeder Hybrid-Wechselrichter unterstützt automatisch beide BYD-Baureihen. Die konkrete Speichergröße, Modulanzahl, Firmware und mögliche Parallelschaltung müssen immer anhand der aktuellen Kompatibilitätsliste geprüft werden.
BYD oder Sungrow: Die Wechselrichter-Kompatibilität entscheidet
Wichtig vor dem Kauf: Nicht jede Wechselrichtergeneration unterstützt jede SBH-Größe. Je nach Sungrow-Modell kann die freigegebene Mindestgröße beispielsweise beim SBH150 statt beim SBH100 liegen; auch die Zahl parallel nutzbarer Türme ist wechselrichterabhängig. Prüfen Sie deshalb immer die aktuelle Sungrow-Kompatibilitätsliste.
Die BYD HVS+ und HVM+ werden für freigegebene ein- und dreiphasige Hybrid-Wechselrichter verschiedener Hersteller angeboten. Diese herstellerübergreifende Auswahl kann ein Vorteil sein. Maßgeblich ist jedoch immer die Freigabe des konkreten Wechselrichtermodells einschließlich Leistungsklasse und Firmware.
Entscheidend ist jedoch nicht allein der Markenname. Es muss geprüft werden, ob das konkrete Wechselrichtermodell, die Leistungsklasse, die Firmware und die gewünschte Anzahl der Batteriemodule freigegeben sind.
Der Sungrow SBH ist enger auf das Sungrow-System abgestimmt. Er eignet sich daher besonders, wenn ein kompatibler Sungrow Hybrid-Wechselrichter eingesetzt wird. Die aktuelle Sungrow-Kompatibilitätsliste kann abhängig von Wechselrichtergeneration und Firmware unterschiedliche Mindestgrößen und Höchstzahlen für Batterietürme vorgeben.
Ein Speicher sollte deshalb niemals unabhängig vom Wechselrichter ausgewählt werden.
Welche Speichergröße ist sinnvoll?
Ein größerer Batteriespeicher erhöht nicht automatisch die Wirtschaftlichkeit. Der Speicher sollte regelmäßig ausreichend geladen und während des Abend- und Nachtverbrauchs wieder genutzt werden können.
Als grobe Orientierung:
- 5 bis 8 kWh: häufig für kleinere Haushalte und moderate Nachtverbräuche.
- 10 bis 15 kWh: häufig für Einfamilienhäuser mit größerer PV-Anlage.
- 15 bis 25 kWh: interessant bei Wärmepumpe, Elektroauto oder hohem Abendverbrauch.
- 30 bis 40 kWh: eher für sehr große Haushalte, Mehrfamilienhäuser oder gewerbliche Anwendungen.
Für die Auslegung sollten die Größe der PV-Anlage, der jährliche Stromverbrauch und vor allem der zeitliche Verbrauch gemeinsam betrachtet werden. Eine Wärmepumpe oder Wallbox allein ist noch kein Grund für einen besonders großen Speicher. Entscheidend ist, ob regelmäßig genügend überschüssiger Solarstrom zum Laden vorhanden ist.
Leistung nicht mit Kapazität verwechseln
Die Kapazität wird in Kilowattstunden angegeben und beschreibt, wie viel Energie gespeichert werden kann. Die Leistung in Kilowatt beschreibt dagegen, wie schnell Energie geladen oder abgegeben werden kann.
Ein 20-kWh-Speicher muss deshalb nicht automatisch doppelt so viel Leistung bereitstellen wie ein 10-kWh-Speicher. Die tatsächlich verfügbare Lade- und Entladeleistung wird durch mehrere Komponenten begrenzt:
- den maximalen Batteriestrom,
- die jeweilige Batteriespannung,
- die Leistung des Hybrid-Wechselrichters,
- die Anzahl der Batteriemodule,
- die Temperatur,
- die Einstellungen des Energiemanagementsystems.
Besonders bei Wärmepumpen, Wallboxen oder einer leistungsstarken Ersatzstromversorgung sollten Kapazität und Leistung getrennt betrachtet werden.
Welcher Speicher lässt sich besser erweitern?
Alle drei Systeme sind modular aufgebaut. Die Abstufungen unterscheiden sich jedoch deutlich:
- BYD HVS+: Erweiterung in 2,56-kWh-Schritten
- BYD HVM+: Erweiterung in 2,76-kWh-Schritten
- Sungrow SBH: Erweiterung in 5-kWh-Schritten
BYD bewirbt die Plus-Systeme mit einem integrierten Balancing-Optimierer und einer möglichen Erweiterung bei unterschiedlichem Ladezustand. Trotzdem müssen zusätzliche Module nach den aktuellen Installations-, Konfigurations- und Sicherheitsvorgaben eingebaut werden.
Beim Sungrow SBH ist eine Erweiterung während der Lebensdauer grundsätzlich vorgesehen. Die konkrete Anzahl der Module und Batterietürme richtet sich jedoch nach der aktuellen Wechselrichter-Kompatibilität. Sungrow nennt für die Produktplattform bis zu vier Einheiten und 160 kWh, während einzelne Wechselrichterlösungen eine geringere Anzahl an Türmen zulassen können.
Was ist bei Ersatzstrom und Notstrom zu beachten?
Keine der Batterien versorgt ein Gebäude allein mit Ersatzstrom. Dafür werden zusätzlich ein kompatibler Hybrid-Wechselrichter, eine passende Netztrennung, Schutztechnik, ein korrekt geplanter Ersatzstromausgang und eine fachgerechte elektrische Installation benötigt.
Ob nur einzelne Verbraucher oder ein größerer Teil des Gebäudes versorgt werden kann, hängt unter anderem von folgenden Punkten ab:
- Leistung des Hybrid-Wechselrichters,
- Batteriegröße und Batteriespannung,
- ein- oder dreiphasiges Ersatzstromkonzept,
- zulässige Einschalt- und Spitzenströme,
- Aufbau der Hausverteilung,
- Vorgaben des jeweiligen Herstellers.
Die Bezeichnungen „Backup-fähig“ oder „Off-Grid-fähig“ bedeuten daher nicht automatisch, dass nach dem Aufstellen des Speichers das gesamte Haus bei einem Stromausfall weiterläuft.
Fazit: BYD HVS+, HVM+ oder Sungrow SBH?
Wählen Sie die BYD Battery-Box HVS+, wenn Sie einen vergleichsweise kleinen Hochvolt-Speicher ab 5,12 kWh suchen und die Kapazität möglichst genau in 2,56-kWh-Schritten dimensionieren möchten.
Wählen Sie die BYD Battery-Box HVM+, wenn Sie innerhalb eines einzelnen Turms etwa 8 bis 22 kWh benötigen, einen hohen Ausgangsstrom wünschen und einen freigegebenen Hybrid-Wechselrichter verschiedener Hersteller einsetzen möchten.
Wählen Sie den Sungrow SBH, wenn Sie mindestens 10 kWh benötigen, eine besonders große Kapazität von bis zu 40 kWh pro Einheit planen und bereits auf einen kompatiblen Sungrow Hybrid-Wechselrichter setzen.
Keines der Systeme ist pauschal besser. Die BYD HVS+ bietet den niedrigsten Einstieg und besonders kleine Kapazitätsschritte. Die HVM+ ermöglicht mehr Kapazität pro BYD-Turm. Der Sungrow SBH überzeugt mit großen 5-kWh-Modulen, hoher Systemleistung und einer engen Integration in das Sungrow-Ökosystem.
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Häufige Fragen
Welcher Speicher eignet sich für weniger als 10 kWh?
Unter 10 kWh kommen die BYD HVS+ mit 5,12 oder 7,68 kWh sowie die BYD HVM+ mit 8,28 kWh infrage. Die HVS+ bietet dabei den niedrigsten Einstieg und die feinere Auswahl im kleinen Kapazitätsbereich. Der Sungrow SBH startet bei 10 kWh, sofern diese Größe für den eingesetzten Wechselrichter freigegeben ist.
Ist die BYD HVM+ leistungsstärker als die HVS+?
Die HVM+ besitzt mit 50 A einen höheren maximalen Dauerstrom als die HVS+ mit 25 A. Die tatsächlich nutzbare Leistung hängt jedoch von der Modulanzahl, Batteriespannung und dem angeschlossenen Hybrid-Wechselrichter ab.
Kann ich eine BYD HVS+ mit einer HVM+ kombinieren?
Nein. HVS+ und HVM+ sind unterschiedliche Batteriesysteme. Batterietürme verschiedener Modelle dürfen nicht innerhalb eines gemeinsamen Batterieverbandes gemischt werden.
Funktioniert der Sungrow SBH mit jedem Sungrow Wechselrichter?
Nein. Auch innerhalb einer Herstellermarke sind nicht automatisch alle Wechselrichter und Batterien miteinander kompatibel. Das genaue Wechselrichtermodell, die Geräteversion, Firmware und Batteriegröße müssen in der aktuellen Sungrow-Kompatibilitätsliste geprüft werden.
Kann ich BYD-Batterien an einem Sungrow Wechselrichter betreiben?
Bestimmte BYD-Batterien sind für ausgewählte Sungrow Hybrid-Wechselrichter freigegeben. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede BYD HVS+ oder HVM+ mit jedem Sungrow-Modell funktioniert. Maßgeblich ist die aktuelle Freigabe für die konkrete Kombination.
Welcher Speicher eignet sich besser für eine Wärmepumpe?
Das lässt sich nicht nur anhand der Speichermarke beantworten. Wichtig sind der nächtliche Stromverbrauch der Wärmepumpe, die verfügbare PV-Leistung im Winter, die Lade- und Entladeleistung und die Größe des Hybrid-Wechselrichters. Für einen höheren Energiebedarf bieten HVM+ und SBH größere Kapazitäten pro Turm.
Sind die Speicher für den Außenbereich geeignet?
Alle drei Systeme besitzen laut Datenblatt die Schutzart IP55 und sind grundsätzlich für die Innen- oder Außenaufstellung vorgesehen. Trotzdem müssen die Anforderungen an Temperatur, Untergrund, Abstände, Feuchtigkeit und Montageort aus der jeweiligen Installationsanleitung eingehalten werden.
Können die Speicher das gesamte Haus bei Stromausfall versorgen?
Nicht allein durch die Batterie. Eine Haus-Ersatzstromversorgung benötigt einen dafür geeigneten Hybrid-Wechselrichter, eine passende Umschalt- und Schutztechnik sowie eine entsprechend geplante Hausverteilung.
Wie lange ist die Garantie?
Für BYD HVS+, BYD HVM+ und Sungrow SBH werden zehn Jahre Herstellergarantie genannt. Es gelten jeweils die aktuellen Garantiebedingungen, Vorgaben zur Installation, Inbetriebnahme und zum Betrieb.
Herstellerquellen
- BYD Datenblatt Battery-Box HVS+
- BYD Datenblatt Battery-Box HVM+
- Sungrow Datenblatt SBH100–SBH400
- Sungrow Kompatibilitätsliste
Stand: August 2026. Technische Daten, Wechselrichterfreigaben und Garantiebedingungen können vom Hersteller geändert werden. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Planung aktuellen Datenblätter, Kompatibilitätslisten, Installationsanleitungen und Garantiebedingungen.

